"Ist das Dressing vegan?"

Thema: Aushilfenmangel, Einstellungskriterien, Servicequalität 


Seit jungen Jahren verfolge ich eine lange Karriere in der Gastronomie. Mit 15 Jahren begann ich in einer renommierten Kiezkneipe am Kollwitzplatz. Meine gastronomische Expertise erweiterte ich in einem erstklassigen Bistro im Wedding. Im Verlauf meiner Karriere entwickelte sich mein Engagement und meine Professionalität, sodass ich formelle Veranstaltungen wie Staatsbankette leiten konnte.

Ich durfte meine Fähigkeiten in der Kulinarik sowohl an der Seite von Fernsehköchinnen als auch in leitenden Positionen in Michelin-Restaurants unter Beweis stellen. Eine konstante Leidenschaft für die Gastronomie zieht sich als roter Faden durch meine berufliche Laufbahn. Bis heute.

Trotz meiner Passion blieb ich nicht unbeeinflusst von Veränderungen. Die dynamische Branche spiegelte sich in den wandelnden Zeiten wieder, wodurch ich mich kontinuierlich anpassen musste.

Überwiegend habe ich in Teams gearbeitet, in denen mehr Aushilfskräfte als ausgebildete Fachkräfte vertreten waren. Diese Dynamik war mitunter herausfordernd, jedoch setzten sich alle mit Hingabe dafür ein, den Gästen eine erstklassige Erfahrung zu bieten.


Aktuell zeigt sich nicht nur ein Mangel an Fachkräften, sondern sogar ein Engpass bei Aushilfskräften. Studierende und qualifizierte Arbeitskräfte haben die Möglichkeit, ihren Arbeitgeber gezielt auszuwählen, da sie hohe Anforderungen und Ansprüche stellen können. Diese Entwicklung ist im Einklang mit den aktuellen Trends: Von einer 4-Tage-Woche über Teamausflüge bis hin zum 13. Monatsgehalt – exzellente Leistungen berechtigen dazu, derartige Ansprüche zu formulieren.

Vor 15 Jahren erforderte die Bewältigung der täglichen Herausforderungen in der Gastronomie, sei es die Küchenklingel, das auf der Terrasse verlorene Messer oder der suchende Blick nach Salz von Tisch 4, ein umfassendes Engagement. In der heutigen Zeit genügt es hingegen oft schon, einfach nur zur Arbeit zu erscheinen. Und wenn dies sogar zur angegebenen Zeit erfolgt, kann dies bereits als Erfolg gewertet werden. Jackpot!

Leider werden Freundlichkeit und Aufmerksamkeit zunehmend seltener. Fachkompetenzen hingegen bleiben allzu oft auf der Strecke. Fragen wie "Ist das Dressing vegan?" lösen oft nur Schulterzucken aus. Auch bei scheinbar einfachen Anfragen wie "Welcher ist der Hauswein?" herrscht Unsicherheit. Selbst grundlegende Informationen wie der nächste Geldautomat oder Taxistand führen zu fragenden Blicken.


Aber all das macht guten Service aus. Und hat man ihn einmal gefunden, so scheint es, muss man dessen Arroganz ertragen. NATÜRLICH ist das Dressing vegan, ob ich denn noch nie von Winzer XY gehört hätte, cash only und wer fährt denn heute noch Taxi. In Englisch natürlich.


Dass engagierte Mitarbeitende rar sind, ist Fakt, aber nicht das Ende der Welt. Denn es gibt gute Nachrichten: Guten Service kann man lernen. Denn er macht Spaß. Auch abseits einer klassischen langwierigen Ausbildung kann man Service gemeinsam strukturieren, Prozesse erlernen und vereinfachen, Wege hinterfragen und Stück für Stück verbessern. Oft sind es kleine Dinge, die eine große Wirkung zeigen. 

Hier setzt Fantastic an: Wir helfen, Probleme aber auch Stärken zu erkennen und so mehr Effizienz zu schaffen. Denn über kurz oder lang gewinnen nicht nur Service und Gast, sondern Ausgaben können verringert und Einnahmen maximiert werden. 


Bei Fantastic habe ich mich dem Teambuilding, der Teammotivation und dem Schulen eines perfekten Service verschrieben. Denn diese Bausteine gehen Hand in Hand. Dabei bin ich ebenso verantwortlich für Schulungen und sorge mich parallel um die Mitarbeitergewinnung und das Onboarding jedes neuen Mitarbeiters unseres Kunden. Es gibt also immer viel zu tun. 

"Let's start team working!"

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